Motorroller Aprilia und Piaggio
Motorroller - Piaggio und Aprilia
Ein Motorroller ist ein motorisiertes Zweirad. Es unterscheidet sich vorallem durch die Karosserie (besserer Wetterschutz) und dem Stauraum (bspw. für einen Helm) von einem Motorrad. Der erste Motorroller wurde 1919 von Krupp in Essen unter dem Namen \"Motorläufer\" produziert. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Italien geradezu einen Roller-Boom. Dieser hat bis heute die Konsequenz, dass auf den Straßen italienischer Großstädte die motorisierten Zweiräder einen immensen Anteil des Verkehrs ausmachen. Neben dem Gebrauch für private Zwecke gibt es auch noch den Motorrollersport. Bei diesem sind neben den italienischen Herstellern die japanischen führend. Die wichtigsten sind Honda und Yamaha.
Die wichtigsten Hersteller Italiens sind dabei Piaggio und der 2004 von Piaggio aufgekaufte Konzern Aprilia. Piaggios bekanntestes Modell ist sicherlich der \"Kult-Roller\" schlechthin: die Vespa. Das Unternehmen erwirtschaftet Jahr für Jahr über 30 Millionen Euro Gewinn. Es hat über 7.000 Mitarbeiter, welche jedes Jahr ca. 610.000 Fahrzeuge herstellen. 2004 \"schluckte\" das italienische Unternehmen Piaggio seinen Konkurrenten Aprilia. Aprilia ist seitdem eine Tochtergesellschaft von Piaggio. Gerade im Motorsport ist Aprilia sehr aktiv und erfolgreich. So haben die Roller von Aprilia mit den dazugehörigen Fahrern (unter anderem Valentino Rossi) seit 1992 31 GP-Weltmeisterschaftstitel gewonnen.
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